In Kaarst läuft Gecheckt! auf Hochtouren

Als erste Stadt bietet Kaarst Gecheckt! als Ferienprojekt über die erste Osterferienwoche an. Die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich dazu entschlossen einen Film zu drehen, ein Computerspiel zu entwickeln und Let’s Plays aufzunehmen.

Stand: 15.04.2014

Ein Peer-Projekt von Anfang an

Die Aufgabe ist allen klar: Vier Tage Zeit um Medienthemen aufzubereiten und sie im Anschluss Eltern und weiteren Interessierten zu präsentieren. Welche Themen wie und mit welchen Medien behandelt werden, lag am ersten Tag ganz bei den Kindern und Jugendlichen. Nach einer spielerischen Einführung und einem ersten Brainstorming entschieden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr schnell in verschiedenen Gruppen zu arbeiten, da so viele Ideen im Raum standen.

Ein Computerspiel entsteht

„Für ein Computerspiel braucht man erst einmal eine gute Story.“ Das war der Grundstein, den die Jugendlichen rund um das Spiel „Space Run“ legten. Danach war ihnen klar, dass sie nicht auf vorgefertigte Figuren zurückgreifen möchten, sondern selbst kreativ werden und die unterschiedlichen Charaktere per Hand erstellen und später einscannen wollen. Die eigentliche Entwicklung erwies sich dann doch etwas schwieriger als erwartet. So wurde nach ein paar Programmversuchen letztendlich „GameMaker“ gewählt mit dem alle Anforderungen erfüllt werden können. Scripten lernen kann man dann auch einfach per Video-Tutorials.

Let’s Play Filme sind einfach cool

Eine andere Gruppe schaut sich gerne Let’s Play Videos an und fragte sich: Das kann ich doch auch selbst oder ? Also ging es ans Spiele sichten, ausdiskutieren und Manuskripte schreiben. Letztendlich wurde von den Jugendlichen Minecraft gewählt. Vorteil: Erstmal eine Welt erstellen und ausgiebig spielen. Nachteil: Sich nicht in Kleinigkeiten verfangen.

Ein Film über Spielwelten

Die dritte Gruppe fühlte sich von technischen Spielereien wie GoPro und StopMotion inspiriert und begann mit der Entwicklung einer Spielgeschichte. Nachdem sich alle einig waren, dass es um reale Menschen gehen soll, die in Videospiele hineingezogen werden, wurden Spielszenen gesichtet, die sich für das Projekt eignen und die in die Realität umgesetzt werden können. Nach den ersten Aufnahmen kam das Schneiden und die Erkenntnis, dass eine Filmproduktion gar nicht so einfach ist.

Noch sind die Gruppen mitten in der Entwicklung ihrer Projekte. Am Donnerstag geht es dann in die inhaltliche Planung des Info-Abends. Denn auch hier gilt das Motto: Alles kann, nicht muss.

 

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