Materialien zur Filmdreh-Konzeption


Beschreibung

Ein Filmdreh benötigt ein bestehendes Konzept, um erfolgreich bewältigt zu werden. Hierbei können bei einem gemeinsamen Filmdreh viele verschiedene Ideen entstehen, die es zusammenzubringen gilt.


Zielsetzung

Die Teilnehmenden entwickeln das Grundkonzept einer gemeinsamen Idee für einen (Kurz-)Film und bringen viele individuelle Ideen zusammen. 


Material

Pro Gruppe: Mindestens einen PC Anschluss mit Internet; Papier und Stifte; Flipchart; Kamera


Thematisierte Medien

video-camera Video

Zielgruppe

 user-group Jugendliche  user-group Erwachsene

Informationen

 time Ab 60 Minuten user  Ab 3 Personen

Grundgedanke

Ein Film benötigt viele Elemente, die miteinander kombiniert das Grundkonzept darstellen. Darsteller, Techniker, Requisiteure und Cutter müssen an einer gemeinsamen Idee arbeiten. Daher ist es notwendig, ein gemeinsames Konzept partizipativ zu erstellen.


Durchführung

1.Themenfindung
Zunächst gilt es verschiedene Interessen und Ideen für ein Thema zusammenzutragen und zu verbinden. Verschiedene Thematiken können aus zeitlichen Aspekten vorgegeben werden oder durch die Jugendlichen selbst erarbeitet werden. Cybermobbing, Exzessives Spielverhalten oder eine Darstellung jugendlicher Sichtweisen auf Medien können einen Anreiz bieten, szenisch umgesetzt zu werden. Hierzu können Vorlieben von Lieblingsfilmen und/oder –szenen in einer Gesprächsrunde ausgetauscht werden, um bevorzugte Darstellungsmethoden auszuwählen. Generell ist es auch möglich in Kleingruppen an PCs bevorzugte Szenen im Internet zu suchen und im Anschluss präsentieren zu lassen, um ein audiovisuelles Verständnis zu schaffen.

2. Ausgestaltung von Szenen
Ist ein übergeordnetes Thema und die Darstellungsweise auserkoren worden, gilt es ein Grundmuster des Films zu erstellen. Hierzu eignet sich eine große Plakatfläche oder eine Flipchart. Es gilt erste Ideen für Dialoge und szenische Umsetzungen zu planen und aufzuschreiben. Diese können an einem Computer ins Reine geschrieben und für alle ausgedruckt werden. Problemlagen, die dem Thema entsprechen, sollten angesprochen und bearbeitet werden, sowie Verhaltensweisen der Darsteller während der Dialoge (Gestik, Mimik, Haltung) geplant werden. Beachtenswert ist hierbei in einzelnen Szenen zu denken, so dass die genaue Ausgestaltung einer einzelnen Szene zwar Zeit beansprucht, aber die Bildwirkung stärker spürbar wird.

3. Verteilung der Aufgaben
Nicht jeder Teilnehmer kann alles bei einem Videodreh machen, daher ist es wichtig nach Wünschen und Fähigkeiten eine gemeinsame Aufteilung der anfallenden Arbeiten zu ermöglichen. Die grundlegenden Aufgaben reichen über Video- und Ton-Techniker, Darsteller und Requisiteuren bis hin zu Teilnehmern, die die Videobearbeitung übernehmen. Eine einfache Fragerunde eignet sich, die Wünsche abzufragen. Sollten sich später jedoch Änderungen ergeben, sollte darauf geachtet werden, dass die Aufgabengebiete nicht alleine bewältigt werden müssen.


 

 

 

Jugend, Medien und Familie